Die Talsperre von Chancy-Pougny

Die Anlage von Chancy-Pougny wurde errichtet, um die Hüttenwerke mit Elektrizität zu versorgen, und beliefert heute ganz Genf mit Strom. 2015 erhielt sie die Zertifizierung „naturemade star“, ein Label, das Herkunft der Energie und Produktionsqualität gemäss den anspruchsvollsten Kriterien in Europa garantiert.

So kann sie heute das Produkt Electricité Vitale Vert speisen.

 

Dieser Standort ist nicht für Besucher geöffnet. 

 

Geschichte

Geschichte

Der Bau der Anlage von Chancy-Pougny begann 1920. Auf der französisch-schweizerischen Rhône gelegen speiste sie zunächst die französischen Hüttenwerke von Le Creusot. Seit 1958 erhält Genf den Strom, der in diesem Kraftwerk erzeugt wird.
 

Die Anlage wird betrieben von der Société des Forces Motrices de Chancy-Pougny, bei der die SIG und die Compagnie Nationale du Rhône Aktionäre sind.

Es handelt sich um eine Talsperre flussabwärts: Da das Rückhaltevolumen zu schwach ist, ist keine Speicherung möglich Im Gegensatz zu den Speicherkraftanlagen haben die flussabwärts gelegenen Zentralen wenig oder gar keine Speicherkapazität. Sie können ihre Energie nicht speichern, die daher direkt verbraucht werden muss.?. Sie nutzt die Durchflussmodulationen durch die Talsperre von Le Seujet für Verbois.

bon à savoir

Gut zu wissen
 

Seit 2014 wird die Talsperre grossen Erneuerungen unterzogen: Ende 2014 wurden vier Maschinensätze renoviert (Ersetzung durch die „Kaplan“-Turbinen). Der fünfte Maschinensatz wird nur teilweise erneuert. Der Eingriff ist für 2017-2018 vorgesehen.
 

Hauptziel dieser Arbeiten ist es, den Gerätedurchsatz des Kraftwerks zu erhöhen und so eine Jahresproduktion von 250 GWh zu erzielen, was 8,3% des Verbrauchs im Kanton Genf entspricht.

Schlüsselzahlen

Schlüsselzahlen

5

Hydroelektrische Generatoren

1

Fischpassage, damit die Fische stromabwärts wandern und das Hindernis der Anlage überwinden können

230 GWh

Jährliche Produktion

7,6%

des Verbrauchs im Kanton Genf werden hier erzeugt